25 Stunden


Andechser BunkerIn den 60er Jahren führte Jürgen Aschoff mit seinen Kollegen vom Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie ein Experiment durch: Freiwillige Probanden lebten für mehrere Wochen in einem unterirdischen Bunker, abgeschottet von der Außenwelt. Kein Tageslicht, keine Uhr, weder Zeitung, Fernsehen, noch Radio. Erforscht werden sollte die innere Uhr der Menschen, ihr Schlaf-wach-Rhytmus.

Ich hätte ja gedacht, dass die Tage, wenn man keinen äußeren Einflüssen unterworfen ist, viiieeel länger werden und dass man sich dann vielleicht bei einem ca. 30 Stunden-Tag einpendelt, aber: Pustekuchen! Bei den meisten kriegt der Tag tatsächlich nur eine Stunde mehr. (Es sei denn man ist verliebt. *g*)

Interessantes Thema. Kennt jemand das Buch “Unsere Innere Uhr“? Ich glaube, das schreibe ich mal auf meine “Was ich alles noch lesen will”-Liste.

Übrigens: Auch ohne Bunker habe ich für mich festgestellt, dass ich mich mit 7 Stunden Schlaf am wohlsten fühle, allerdings sollten die nicht von 23 bis 6 Uhr, sondern von 2 bis 9 Uhr liegen.

  1. #1 von clicksmart am 31. Dezember 2006 - 14:17

    Bei mir sind es so 7 1/2 - 8 Stunden, wenn ich Zeit habe. Unter der Woche sind es eher nur sechs. Bei mir stimmt allerdings fast genau die Abstimmung Leichtschlaf-Tiefschlaf-Leichtschlaf mit dem Zyklus von 90 Minuten. Mithin würden auch nur 90 oder 180 Minuten reichen, um vorerst wieder fit zu sein, nicht jedoch 60 oder 140…

  2. #2 von Bibi am 31. Dezember 2006 - 17:07

    ich krieg meist nur um die 4 - max. 6 Stunden Schlaf ab. Reicht auch in der Regel. Wenn mein Körper mehr braucht, dann meldet er sich schon und dann wird halt mal an ‘nem WE etwas länger im Bett gelegen… obwohl stimmt nicht, eher, etwas früher eingeschlafen, z. B. beim Fernsehen auf der Couch - einfach wech -, denn meine “innere Uhr” spielt beim “länger” schlafen nicht mit und weckt mich trotzdem immer ‘ne 1/2-1 Stunde vorm Standard-Weckerklingeln, auch wenn dieser (z. B. im Urlaub) gar nicht an ist ;)

(wird nicht veröffentlicht)